FHSV

Sommersemester 2010

Die Gemeinde und ihre Bürger

1. Unterrichtseinheit: Einführung

Präsentation:

Armin König: Die Gemeinde und ihre Bürger

Wichtige Referenzen:
Benjamin Barber: Starke Demokratie. (erster Überblick auf Wikipedia: Benjamin R. Barber)
Volker Gerhardt: Partizipation. Das Prinzip der Politik.

Materialien:

Annette Mörchen: Wie auch bisher nicht Engagierte einen Zugang zu bürgerschaftlichem Engagement finden – Erfahrungen aus dem KBE-Projekt „Lernort Gemeinde“

Andreas Kost: Direkte Demokratie – Auszug zu Barber: S. 28ff.

2. Unterrichtseinheit: Verwaltung und Bürger

Verwaltung der Bürger oder Bürger-Verwaltung?

3. Unterrichtseinheit: Jugendliche aktivieren und motivieren

Zu den unausrottbaren Vorurteilen der Politik und oft auch der Verwaltung gehört die Annahme, Jugendliche seien kaum oder überhaupt nicht für politische Fragen zu aktivieren.

Nach allen Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, halte ich dies für einen Trugschluss. Ob Jugendliche zu motivieren und zu aktivieren sind, hängt entscheidend davon ob, ob das Thema sie persönlich interessiert, wie sie angesprochen werden und ob sie auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung agieren können.

Dazu gehören Offenheit, Fairness und die Chance, dass junge Menschen ihre Ideen nicht nur äußern, sondern auch umsetzen können.

Traditionelle Instrumente und Muster der Politik sind nicht unbedingt geeignet, Jugendliche zu aktivieren und zu motivieren. Wissenschaftler, die sich auf Partizipation junger Menschen spezialisiert haben, empfehlen den Einsatz neuer Instrumente und neuer Medien.

Bürger und Gemeinde: Jugendliche aktivieren und motivieren

4. Unterrichtseinheit: Bürgerbeteiligung in Zeiten des demographischen Wandels

Bürger lassen sich aktivieren, wenn das Thema sie motiviert, das galt bislang als ehernes Gesetz. Doch sind sie auch bereit, sich zu engagieren, wenn die Zeiten schlechter werden, wenn Städte schrumpfen und altern, wenn die finanziellen Möglichkeiten drastisch eingeschränkt werden, wenn es nichts mehr zu
verteilen gibt? Oder herrscht dann nur noch Resignation?

Kann eine Kommune riskieren, den Bürgerinnen und Bürgern reinen Wein einzuschenken? Hat nicht Angela Merkel 2005 mit ihrer Taktik Schiffbruch erlitten, den Bürgern die Wahrheit zu sagen? Viele Politikberater würden in dieser Situation empfehlen, den Weg des geringeren Widerstands zu gehen. Viele Verwaltungen und Stadt- oder Gemeinderäte praktizieren dies auch so.

Es gibt allerdings auch Gegenbeispiele. Sie können positiv oder negativ enden, wie unsere beiden Beispiele zeigen. Eines ist aus Nordrhein-Westfalen, ein weiteres aus dem Saarland. Beide Beispiele zeigen, dass es keine Patentrezepte gibt.

Bürgerbeteiligung in Zeiten des demographischen Wandels

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