Uwe Timm (Kurzbiografie)

Uwe Timm

Biografie in Stichworten und Werkverzeichnis

Bio

 

geboren am 30. 3. 1940 in Hamburg.

1946-1955 Volksschule,

1955-1957 Kürschnerlehre,

1958-1961 Übernahme des väterlichen Kürschnergeschäfts nach dessen Tod,

1963 Abitur am Braunschweig-Kolleg, einem Erwachsenengymnasium;

1963-1971 Studium der Philosophie und Germanistik in München und Paris,

1966-1967 Studienaufenthalt in Paris,

1967/68 politische aktiv im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS).

1971 Promotion in Philosophie („Das Problem der Absurdität” bei Camus),

1970-1973 Zweitstudium der Soziologie und Volkswirtschaft in München.

Seit 1971 freier Schriftsteller.

1971/72 Mitbegründer der „Wortgruppe München”, Mitherausgeber der „Literarischen Hefte” und 1972-1982 der „AutorenEdition”.

1981 „writer in residence” an der Universität Warwick, Großbritannien. 1981-1983 Aufenthalt in Rom. 1991/92 Paderborner Gastdozentur für Schriftsteller. 1994/95 viermonatiger USA-Aufenthalt. Seit Herbst 1994 ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, und des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland.

1994 “Writer in Residence” Universität Swansea

1997 “Writer in Residence” Washington University in St. Louis

2005 Poetikvorlesung Universität Bamberg

2009 Frankfurter Poetikvorlesungen Uni Frankfurt /M.

2009 Heinrich-Heine -Dozentur Leuphana Universität Lüneburg

2012 Kasseler Brüder-Grimm-Professur

Timm ist verheiratet und hat vier Kinder, er lebt in München.

Werke

„Das Problem der Absurdität bei Albert Camus”. Hamburg (Lüdke) 1971. (= Geistes- u. sozialwissenschaftliche Dissertation 20).

„Widersprüche”. Gedichte und ein Essay. Mit Zeichnungen von Carlo Schellemann. Hamburg (Neue Presse) 1971.

„Zwischen Unterhaltung und Aufklärung”. In: kürbiskern. 1972. H. 1. S. 79-90.

„Lesebuch 4. Freizeit. Texte zu einem schönen Wort und unserer Wirklichkeit”. Hg. zusammen mit Uwe Friesel. München, Gütersloh, Wien (Bertelsmann) 1973.

„Heißer Sommer”. Roman. München, Gütersloh, Wien (AutorenEdition) 1974. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1975.

„Über den Dogmatismus in der Literatur”. In: Kontext 1. Literatur und Wirklichkeit. Hg. von Uwe Timm und Gerd Fuchs. München (AutorenEdition) 1976. S. 22-31.

„Wolfenbütteler Straße 53. Zeit-Gedichte”. München (Damnitz) 1977.

„Morenga”. Roman. München (AutorenEdition) 1978. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1979.

„Kerbels Flucht”. Roman. München (AutorenEdition) 1980.

„Die Zugmaus. Eine Geschichte”. Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. Zürich (Diogenes) 1981.

„Deutsche Kolonien”. Hg. von Uwe Timm. München (AutorenEdition) 1981. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1986.

„Die Piratenamsel”. Illustriert von Gunnar Matysiak. Köln (Benziger) 1983. Überarbeitete Neuausgabe: Zürich, Frauenfeld (Nagel & Kimche) 1991.

„Lauschangriff“. Hörspiel. Westdeutscher Rundfunk 22.5.1984.

„Viele Wege führen nach Rom”. Film. Drehbuch und Regie. Westdeutscher Rundfunk. 1984.

„Kerbels Flucht”. Film-Drehbuch. Regie: Erwin Keusch. ZDF. 1984.

„Der Mann auf dem Hochrad. Legende”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1984. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1985.

„Morenga”. 3 Teile. Film-Drehbuch zusammen mit Egon Günther. Regie: Egon Günther. ARD. 1985.

„Der Schlangenbaum”. Roman. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1986. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1987.

„Der Flieger”. Drehbuch. Regie: Erwin Keusch. 1986.

„Rennschwein Rudi Rüssel”. Ein Kinderroman mit Bildern von Gunnar Matysiak. Zürich, Frauenfeld (Nagel & Kimche) 1989.

„Vogel, friß die Feige nicht. Römische Aufzeichnungen”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1989. Taschenbuchausgabe unter dem Titel „Römische Aufzeichnungen”: München (Deutscher Taschenbuch Verlag) 2000. (= dtv 12766).

„Kopfjäger. Bericht aus dem Inneren des Landes. Roman”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1989.

„Erzählen und kein Ende. Versuche zu einer Ästhetik des Alltags”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1993.

„Die Entdeckung der Currywurst. Novelle”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1993.

„Die Piratenamsel”. Hörspiel. Süddeutscher Rundfunk. 16. 4. 1994.

„Der Schatz auf Pagensand”. Mit Vignetten des Autors. Zürich, Frauenfeld (Nagel & Kimche) 1995.

„Rennschwein Rudi Rüssel”. Drehbuch zusammen mit Ulrich Limmer. Regie: Peter Timm. 1995.

„Johannisnacht. Roman”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1996.

„Die Bubi Scholz Story”. Berlin (Aufbau) 1998.

„Die Bubi Scholz Story”. Film-Drehbuch. Regie: Roland Suso Richter. ARD. 1998.

„Nicht morgen, nicht gestern. Erzählungen”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1999.

„Eine Hand voll Gras. Ein Drehbuch”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2000. (= KiWi 580).

„Eine Hand voll Gras”. Drehbuch. Regie: Roland Suso Richter. 2000.

„Rot. Roman”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2001.

„Am Beispiel meines Bruders“. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2003.

„Der Freund und der Fremde“. Eine Erzählung. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2005.

„Halbschatten. Roman über Marga von Etzdorf”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2008.

Von Anfang und Ende. Über die Lesbarkeit der Welt. Frankfurter Poetikvorlesung. Kiepenheuer & Witsch, Köln. 2009

Freitisch. Novelle. Kiepenheuer & Witsch, Köln ISBN 978-3-462-04318-1. 2011

Vogelweide. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln, ISBN 978-3-462-04571-0. 2013

Preise und Auszeichnungen:

Literaturförderpreis der Freien Hansestadt Bremen (1979);

Deutscher Jugendliteraturpreis (1990) für „Rennschwein Rudi Rüssel”;

Literaturpreis der Landeshauptstadt München (1990);

Bayerischer Filmpreis (1996);

Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2001);

Tukanpreis der Landeshauptstadt München (2001);

Stadtschreiber von Bergen-Enkheim (2002);

Münchner Literaturpreis (2002);

Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen (2003) für „Rot”.

Eric-Reger_Preis (2003) der Zukunftsintiatve Rheinland-Pfalz

Jakob-Wassermann-Literaturpreis (2006) der Stadt Fürth

Premio Mondello der Stadt Palermo und Premio Napoli (2006) für “Rot”.

Heinrich-Böll-Preis (2009)

Carl Zuckmayer-Medaille (2012)

Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München (2013)

(Bearbeitung nach: KLG/PEN-Autorenlexikon)

Copyright:

Armin König, 66557 Illingen

Stand 24.8.2014

 

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