Zuversicht für 2011 – So retten wir unsere kleine Welt gemeinsam

Zum Weihanchtsfest sind viele schöne Weihnachtsgrüße verschickt worden. Zu den schönsten gehört die Grußkartenmail mit dem Kerzengleichnis. Sie erzählt von der Kerze des Friedens, der Kerze des Vertrauens und der Kerze der Liebe, die alle nacheinander ausgehen. Diese erloschenen Kerzen stehen in einer Welt, in der es kaltherzig und rau zugeht. Bis ein Kind den Raum betritt und enttäuscht feststellt, dass drei Kerzen erloschen sind. Da sprach die vierte Kerze: „Hab keine Angst, solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich bin die Zuversicht“. Mit leuchtenden Augen nahm das Kind die Kerze der Zuversicht und zündete die anderen wieder an. Ein schönes Gleichnis.

Und wie sieht es bei uns aus? Brauchen wir Zuversicht? Haben wir Zuversicht?

Natürlich sind die Zeiten für die Kommunen nicht einfach. Aber wann waren sie das in den letzten 15 Jahren? Es gab immer schon Probleme. Man muss kreativ sein, pfiffig, geistig beweglich, man muss Bündnisse schmieden, Allianzen eingehen, neue Wege gehen. Wir machen das seit Jahren. Und wir werden das Tempo noch ein bisschen erhöhen, Druck machen, damit Veränderungen möglich sind. Ich habe kürzlich Studierende der Fachhochschule für Verwaltung animiert, mutig Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Für drei Gruppen von Beamtenanwärtern, die aus dem ganzen Saarland kommen, gab es drei Aufgaben: Retten Sie das Saarland, retten Sie den Regionalverband Saarbrücken, retten Sie das Illtal. Die jungen Studierenden waren richtig mutig: Den Landtag haben sie zum Feierabendparlament gemacht, die Zahl der Minister und Staatssekretäre gekürzt, die Landkreise auf zwei eingedampft, die Kommunalverwaltungen zu Kooperationen verdonnert. Sie haben gemeinsame Aufgabenerledigung vorgeschlagen, die Bürger aktiviert und Vieles mehr. Es war eine anregende Diskussion, die viel Spaß gemacht hat.

Natürlich brauchen wir Zuversicht. Wir haben sie auch. Und wir haben allen Grund dazu. Weil wir Bündnisse schmieden, weil wir seit Jahren Allianzen eingehen, weil wir mutig neue Wege gehen, weil wir geistig beweglich sind und neue Ideen haben. Wir pflegen Kooperationen, wollen noch stärker mit Nachbargemeinden zusammenarbeiten, wir freuen uns über intensives Bürgerengagement. Ich finde das prima. Wir werden trotz klammer Kassen auch in Zukunft viel bewegen, das ist unser erklärtes Ziel. Und deshalb haben wir an der Jahreswende 2010/2011 allen Grund zur Zuversicht – trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Motor der Entwicklung in der Region sein – das ist mein erklärtes Ziel. Unterstützen Sie uns dabei.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011 wünscht Ihnen
Ihr Bürgermeister Armin König

Eine Antwort zu “Zuversicht für 2011 – So retten wir unsere kleine Welt gemeinsam

  1. Die Sparvorschläge der Studierenden gefallen mir. Vor allem gehen sie in die Richtung die politische und die verwalterische Organisation im Land auch unterschiedlich vorzunehmen.

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