Warum Nachhaltigkeit sich lohnt und EMAS sinnvoll ist

Warum Nachhaltigkeit sich lohnt und EMAS sinnvoll ist

Es ist wieder soweit: Die Gemeinde Illingen veröffentlicht ihre Umwelterklärung 2011 bis 2013 und bekennt sich damit zu ökologisch und ökonomisch vernünftigem Handeln. Das spart bares Geld, entlastet die Umwelt und trägt zur Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Bevölkerung bei. Das Zertifikat wird uns ja nicht geschenkt. Wir müssen dafür viel nachweisen. Und das ist gut so. Wir bekennen uns damit auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Beides schließt sich nicht aus, sondern gehört zusammen.
Was haben wir seit 2003 erreicht? Die Liste ist beeindruckend:
• Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Betriebssicherheit, Bestellung einer verwaltungsinternen Fachkraft für Arbeitssicherheit, Einführung eines Risikomanagements für die gesetzlichen Prüfpflichten.
• Verbesserungen der Abfalltrennung und Restmüllreduktion im Rathaus und an den Grundschulen und Kindergärten, Reduktion des wilden Mülls im Gemeindegebiet
• Einrichtung eines Wertstoffhofes.
• Ausbau von Fotovoltaik auf öffentlichen Gebäuden.
• Optimierung der Abwassersituation durch Entflechtungsmaßnahmen in Neubaugebieten und Innerortslagen.
• Zertifizierung des Gemeindewaldes nach FSC und PEFC.
• Neuorganisation des Beschaffungswesens für Reinigungsmittel und Verbrauchsmaterialien des Bauhofs unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit.
• Einsparung von Papier in der Verwaltung.
• Energetische Sanierung von Haus Ritter, Wärmeschutzmaßnahmen beim Bauhof.
Wir sehen am praktischen Beispiel der Gemeinde Illingen: Das europäische Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) ist ein Kerninstrument des nachhaltigen Wirtschaftens und hat seine Stärken insbesondere bei den Anstrengungen hinsichtlich der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung, des systematischen Arbeitens in Verwaltung, Bauhof und Betrieben, bei der externen Kommunikation, der Rechtssicherheit, die immer bedeutsamer wird, und der Einbeziehung der Beschäftigten.
Wir sind stolz darauf, dass wir zum kleinen Kreis der Emas-Kommunen in Deutschland gehören. Nur die Besten im Südwesten sind hier vertreten. Für uns ist dies Anspruch und Verpflichtung – jetzt bis 2013.
Mein besonderer Dank geht an Doris Mittermüller und ihrem Gemeindeteam, allen Fachbereichen und Dr. Stephan Hirsch, der uns regelmäßig unterstützt. An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht wieder der Aufruf, wie bisher ihren Beitrag zu einer vorbildlichen kommunalen Arbeit zu leisten. Ihr macht das schon gut, aber wir haben noch Potenzial. Vielen Dank.

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