Das war ein Befreiungsschlag

Das war ein Befreiungsschlag. Kurz bevor Landtagsvizepräsident Karl-Josef Jochem zum Fassanstich beim Illinger Wurstmarkt ausholte, sagte Höll-Geschäftsführer Dr. Michael Thielen zu mir: „Sie können in Ihrem Grußwort sagen, dass wir in 14 Tagen das Gebäude an der Braugasse eindrücken und abtragen.“ Am Donnerstagabend hatten wir noch lange im Illinger Rathaus verhandelt, am Sonntag war klar: Jetzt bewegt sich etwas. Das hartnäckige Bohren dicker Bretter hat sich gelohnt. Es gab entsprechend viel Applaus. Es passte ja auch alles. Traumhaftes Wetter, tausende Besucher beim Wurstmarkt – wir schätzen die Zahl auf etwa 15.000 – gute Laune, 56 Stände mit Angeboten und Attraktionen, Aktionen in den vielen Geschäften, die am verkaufsoffenen Sonntag ihre Pforten geöffnet hatten – es war einer der schönsten und besten Wurstmärkte der letzten Jahre. In Illingen macht sich Aufbruchstimmung breit. Ortsvorsteher Wolfgang Scholl und der Gewerbevereins-Chef Jarno Kirnberger hatten als Organisatoren ganze Arbeit geleistet, massiv unterstützt vom Bauhof der Gemeinde Illingen. Für die Einzelhändler und die Standbetreiber war dies ein voller Erfolg, bis in den Abend herrschte Volksfestatmosphäre in der Hauptstraße zwischen Rathaus und Stiwi. Viel Prominenz war morgens schon zum Fassanstich gekommen: Landtagsvizepräsident Karl-Josef Jochem, der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Gerhard Jene, der Merchweiler Bürgermeister Walter Dietz, die Beigeordneten Christian Petry und Gerhard Meiser, die Ortsvorsteher von Dirmingen, Wiesbach und Eppelborn, Höll-Chef Dr. Michael Thielen, der stellvertretende Polizeiinspektionschef Rolf Meurer, Brandinspekteur Werner Thom, Sparkassendirektor Stefan Dörr und viele andere. Während die Abgeordneten das Fass anschlugen, schnitten Michael Thielen und ich die Lyoner-Ringel an. Bei tollem Wetter und guten Nachrichten war dies ein reines Vergnügen.

Ich will mich bei dieser Gelegenheit bei allen bedanken, die mich ermuntert haben, mit Höll in kleinster Runde (Michael Thielen, Jan Geisinger, Ludger Wolf und ich) intensiv zu verhandeln. Das gilt insbesondere für Werner Thom, Harald Schneider und Jarno Kirnberger. Danke auch an Christian Petry, der schon nach dem Brand im Juni von der Möglichkeit des Eindrückens der Braugassenfassade gesprochen hatte. Das Verhandeln hat sich gelohnt. Weitere Aktivitäten folgen. Wir haben am Mittwoch und Freitag wegen der künftigen Erschließung eine Verkehrszählung durchgeführt. Die Firma Schneider hat vor einer Woche einen neuen Eingang im Seitenbereich eröffnet, der ebenfalls darauf hinweist, dass weitere Schritte vorgesehen sind. Wenn das erste Gebäude an der Braugasse fällt, wird jeder sehen, dass sich dank des Goldenen Oktobers 2010 etwas in Illingen bewegt.

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